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03.03.2019 10:38 Alter: 106 days

Rücksichtnahme bei der Gartenarbeit


Seit 01.03.2019 dürfen mit größeren Schneidearbeiten im Garten mehr vorgenommen werden, um Vögel und Kleintiere zu schützen.
Im § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes steht, dass es verboten ist
"Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom
1. März bis zum 30. September abzuschneiden". 
Wer sich nicht an dieses Vorschrift hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die ziemlich teuer werden kann, da eine Strafe bis zu 10.000 Euro erhoben werden kann.

Allerdings gibt es Ausnahmen:
Sogenannte "schonende Form- und Pflegeschnitte" sind erlaubt. Diese Schnitte helfen Pflanzen und Bäume gesund zu halten und sie vor dem Zuwachsen schützen.
Wenn Behörden anordnen, eine Hecke oder ein Gebüsch zu schneiden, ist dies ebenfalls erlaubt, gleiches gilt, wenn die Verkehrssicherheit durch Hecken oder Bäume gefährdet wird.
Auch wenn ein Haus neu gebaut wird, dürfen Pflanzen geschnitten werden, wenn dafür "nur geringfügiger Gehölzbewuchs zur Verwirklichung der Baumaßnahmen beseitigt werden muss".
Allerdings muss darauf geachtet werden, keine Brut- oder Nistplätze von Vögeln oder anderen Kleintieren zu zerstören.
Denn um diese Tierarten zu schützen, gibt es das Schneideverbot von Hecken und Bäumen.

Unabhängig von allen Strafandrohungen sollte das doch für uns Tierfreunde das Entscheidende sein, oder?
Wir möchten gerne unsere Tierwelt schützen und dafür sorgen, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt.